19.02.2026
Otto: Plant Personalabbau
Otto plant ein „umfangreiches Transformationsprogramm“, das im März starten soll. Ziel ist es, interne Strukturen zu vereinfachen, Bürokratie weiter abzubauen, Kosten zu senken und das Unternehmen zukunftssicher aufzustellen. So soll die jährliche Kostenbasis bis zum Geschäftsjahr 2027/28 um 110 Millionen Euro auf dann 500 Millionen Euro gesenkt werden. Als einen „wesentlichen Hebel“ nennt der Konzern die „konsequente Senkung der externen Personal- und Sachkosten“ sowie „interne personelle Veränderungen“. Nachdem im vergangenen Jahr bereits rund 500 Stellen im Kundenservice gestrichen wurden, sollen deshalb nun knapp 460 Vollzeitstellen abgebaut werden – vor allem am Standort Hamburg.
„Allen Beteiligten ist bewusst, dass dies für viele Mitarbeitende bei Otto eine sehr belastende Nachricht ist“, erklärt der Konzern. Die anstehenden Veränderungen sollen „so fair, respektvoll, transparent und sozialverträglich wie möglich“ gestalte werden – unter anderem mit Altersteilzeit- und Aufhebungsangeboten. „Diese schwierige Entscheidung wurde nicht leichtfertig getroffen und ist das Ergebnis mehrmonatiger, konstruktiver Verhandlungen mit dem Otto-Betriebsrat“, betont der Handelsriese weiter.