12.10.2026
Bestnote für „Cotton made in Africa“
Der Baumwollstandard Cotton made in Africa (CmiA) ist von der Informationsplattform „Siegelklarheit“ mit der Bestnote „Hervorragend“ bewertet worden. Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen einer umfassenden Überarbeitung des Bewertungssystems, bei der die bisher zweistufige Skala auf fünf Bewertungsstufen erweitert wurde.
Die von der Verbraucherzentrale NRW betriebene Plattform bewertet Nachhaltigkeitssiegel hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit sowie ihrer Umwelt- und Sozialstandards. Grundlage ist das „Sustainability Standards Comparison Tool“ (SSCT), das unter Beteiligung internationaler Fachleute entwickelt wurde. CmiA erfüllt demnach sämtliche Mindestkriterien in den Bereichen Glaubwürdigkeit und Sozialverträglichkeit sowie 88 Prozent der Mindestkriterien im Umweltbereich.
Mit der neuen Bewertungsskala will „Siegelklarheit“ eine differenziertere Einordnung von Nachhaltigkeitssiegeln ermöglichen und Verbrauchern die Orientierung erleichtern. Bereits im bisherigen Bewertungssystem hatte Cotton made in Africa die Einstufung „Sehr gute Wahl“ erhalten.
Die 2005 unter dem Dach der Hamburger Aid by Trade Foundation gegründete Initiative setzt sich für eine nachhaltigere Baumwollproduktion in Afrika ein. Sie verbindet afrikanische Kleinbauern mit Unternehmen der internationalen Textilwirtschaft und verfolgt das Ziel, Umweltstandards sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Anbauregionen zu verbessern. Nach Angaben der Initiative profitieren rund eine Million Kleinbauern und ihre Familien von dem Programm.
Die Plattform „Siegelklarheit“ wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit unterstützt.
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